Aktuelles

84 Jahre zuverlässiger Einsatz
Langjährige Funktionäre verabschiedet

Im Rahmen einer gemeinsamen Feier mit dem Pflegeteam verabschiedeten wir im Frühling 2022 drei verdiente Vereinsfunktionäre. Monika Höfle-Delacher, Peter Komatz (beide seit 1993 aktiv) und Bischofsvikar Msgr. Rudolf Bischof (seit seiner Ernennung zum Dompfarrer im Jahre 1996 im Vereinsvorstand) haben sich über Jahrzehnte engagiert in die doch sehr umfangreiche Vereinsarbeit eingebracht und einen wertvollen Teil ihrer Zeit in den solidarischen Dienst der Nächstenliebe investiert.

Mit den Worten des bekannten Theologen Albert Schweitzer „Wo Licht im Menschen ist, scheint es aus ihm heraus." beschrieb unser Obmann Herbert Lins die hilfsbereite, unermüdliche Einsatzfreude der drei ausscheidenden ehrenamtlichen Funktionäre. Im Sinne der Mitglieder haben sie bei verschiedensten Initiativen des Vereins zuverlässig angepackt und dadurch die Entwicklung und Geschichte der Hauskrankenpflege aktiv und bereichernd mitgestaltet. Auch in schwierigen Zeiten waren sie nie entmutigt, haben stets Ruhe ausgestrahlt und gleichzeitig mit ihrem offenen Wesen aber auch für Aufmunterung und humorvolle Stunden gesorgt. Mit den besten Wünschen für eine ebenso bereichernde Zukunft bedankte sich Herbert Lins auch bei den Ehepartnern für das entgegengebrachte Verständnis.

v.l.n.r. Rudolf Bischof, Monika Höfle-Delacher, Peter Komatz

v.l.n.r. Rudolf Bischof, Monika Höfle-Delacher, Peter Komatz

Jahreshauptversammlung nach langer Pause


Angesichts der nach wie vor sehr hohen Infektionszahlen war es eine gute Entscheidung, die Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Feldkirch-Levis-Tisis am 9. März 2022 im online-Format abzuhalten.

Da das Gremium zuletzt im Jahr 2019 anlässlich des 100-jährigen Vereinsbestehens tagen konnte, hatte Obmann Herbert Lins einiges zu berichten. Er wies dabei auf die erschwerten Arbeitsbedingungen der Pflegefachkräfte infolge der Pandemie hin und betonte die Gewährleistung aller Dienste der Hauskrankenpflege trotz des hohen Infektionsrisikos.

Durchschnittlich erfolgten in den letzten drei Jahren 9.400 Hausbesuche. Die vielen Patientenkontakte unterstreichen die große Bedeutung der Pflege im häuslichen Bereich:
2019 214 Patient*innen
2020 207 Patient*innen
2021 215 Patient*innen

Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Herbert Lins (Obmann), Dr. Heinz Fritzsche (Obmann Stv.), Mag. Kassian Raich (Schriftführer) und Dr. Gerhard Walser (Kassier) bestätigt. In den Beirat wurden Susanne Drexel, Daniela Spiess-Kaufmann, Dr. Trudi Tiefenthaler, Vikar Stefan Biondi, Dompfarrer Fabian Jochum und Pfarrer Mag. Ronald Stefani gewählt. Sehr erfreulich ist, dass mit Marlies Berchtold und Willi Bernardin zwei neue Beiratsmitglieder für die ehrenamtliche Mitarbeit im Verein gewonnen werden konnten.

Abschließend dankte Herbert Lins sowohl den Pfleger*innen für den intensiven Einsatz als auch den Vorstands- und Beiratsmitgliedern. Ein besonderer Dank und großen Respekt zollte er Monika Höfle und Peter Komatz, die nach jahrelanger Mitarbeit aus dem Beirat ausschieden. Sie haben mit unermüdlichem Engagement und tatkräftigem Einsatz die positive Entwicklung des Vereins unterstützt.

Monika Höfle-Delacher

Monika Höfle-Delacher

Peter Komatz

Peter Komatz

Rekordergebnis vom Vorjahr eingestellt
Erfolgreiche Blutspendeaktion in Tisis

 Unsere Blutspendeaktion am 6. Oktober 2021 bescherte wiederum einen neuen Teilnehmerrekord. Trotz nach wie vor erschwerter Rahmenbedingungen durch Corona wurden 135 Spender in den Tisner Pfarrsälen gezählt. Dankbar willkommen geheißen wurden auch ungeimpfte und ungetestete Personen, sie wurden entsprechend den Richtlinien des Roten Kreuzes mit Masken versorgt und abstandskonform zur Blutspende zugelassen.

Unter Einhaltung der allgemein gültigen Schutzmaßnahmen funktionierte der Ablauf einwandfrei und dank ausreichend medizinischem Personal zügig. Um eine Personenansammlung nach der Blutspende beim Verzehren der obligaten Wiener Würstel zu vermeiden, erhielten die Spender heuer Schokolade – zur Verfügung gestellt von Jürgen Albrecht, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen unseres Vereins hat – sowie ein Getränk zum Mitnehmen.

Die hohe Anzahl an Spendern, insbesondere die gestiegene Beteiligung von Jugendlichen, hat uns sehr gefreut. Sie lässt auf ein gestiegenes Maß an Solidarität in der Bevölkerung in Zeiten einer Pandemie schließen. Dieses Phänomen konnten wir schon bei der im Vorjahr durchgeführten Blutspendeaktion beobachten. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz bedanken wir uns herzlich bei allen Spendern.

Bild: Willi Bernardin

Selbständig leben im Alter 75plus 
Kostenlose Beratung zu den Themen Älterwerden & Gesundheit

75 Jahre jung und voll im Leben! Wir alle wünschen uns , dass wir auch im Alter unabhängig, gesund und mobil bleiben. 

Wer mehr weiß, hat mehr vom Leben.

Es ist wichtig, sich in dieser Lebensphase Gedanken über das Älterwerden zu machen:

- Fühle ich mich heute überfordert?
- Was geschieht, wenn ich pflegebedürftig werde?
- Kann ich dann weiterhin zuhause leben?
- Wer wird sich um mich kümmern?
- Wie finanziere ich meine Pflege und Betreuung?

Alles berechtigte Fragen, auf die wir gemeinsam mit Ihnen die für Sie persönlich passenden Antworten finden.

Unsere diplomierten Pflegerinnen und Pfleger kommen gerne zu Ihnen nach Hause und beraten Sie:

- wie Sie fit bleiben
- wie Sie Ihre Gesundheit erhalten und fördern
- wie Sie auf Veränderungen in Ihrem Leben reagieren können
- welche Unterstützungsangebote es für Sie gibt

 

Dieses Beratungsangebot ist für alle Menschen ab 75plus kostenlos und unverbindlich. Eine Mitgliedschaft in einem Krankenpflegeverein ist keine Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Leistung.

Weitergehende Informationen erhalten Sie bei Ihrem Krankenpflegeverein Feldkirch-Tisis-Levis:
Telefon 05522 70939
E-Mail krankenpflegeverein@inode.at

Foto_©istockphoto.com_Andreas Rodriguez

Foto_©istockphoto.com_Andreas Rodriguez

Glück im Unglück
Neue Mobilität für unser Pflegeteam

Verlässliche Mobilität ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine optimal funktionierende Hauskrankenpflege.

Unser Pflegeteam – bestehend aus sechs Pflegebediensteten mit unterschiedlicher Fachausbildung – umsorgte alleine im vergangenen Jahr 214 Patienten in exakt 11.182 Hausbesuchen. Mit den vier vereinseigenen Dienstfahrzeugen und einem E-Bike wurden dafür fast 24.000 km zurückgelegt.

Durch einen unverschuldeten Unfall musste kürzlich umgehend eine Ersatzanschaffung getätigt werden. Ein Glück, dass wir beim Kauf von Fahrzeugen seit Jahrzehnten auf die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Montfort und der Sparkasse Feldkirch zählen dürfen. Dank der treuen Sponsoren, belastet die Anschaffung unsere Vereinskasse nicht zu stark.

 

 

vlnr Obmann Herbert Lins, Vorstandsdirektor Mag. Stefan Vetter (Raiffeisenbank Montfort), Vorstandsdirektor Mag. Daniel Mierer (Sparkasse Feldkirch), DGKP Harald Allgäuer

Solidarität mit System

Bericht über die Hauskrankenpflege in Vorarlberg in der Raiffeisenzeitung Ausgabe 15. Oktober 2020

 

Wissenswertes rund um die Feldkircher Krankenpflegevereine finden Sie in der aktuellen INFO.

Großzügige Spende der Raiffeisen Montfort Stiftung

Seit jeher unterstützt Raiffeisen die Krankenpflegevereine, sei es bei der Anschaffung von Dienstfahrzeugen, welche die unverzichtbare Mobilität für die Hausbesuche sichern, oder bei der Durchführung von Veranstaltungen, deren Einnahmen für die Abdeckung der laufenden Kosten unentbehrlich sind.

Das erfolgreiche Modell der Hauskrankenpflege, wie wir es in Vorarlberg flächendeckend als selbstverständlich erleben dürfen, ist österreichweit einzigartig. Professionell ausgebildete Pflegefachkräfte kümmern sich im Rahmen von Hausbesuchen um pflegebedürftige Mitmenschen und ermöglichen es ihnen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnhaft zu bleiben – ganz nach dem Motto „so viel ambulant wie möglich, so viel stationär wie notwendig".

Die Gefährdungslage durch das Corona-Virus hat die Krankenpflegevereine nicht nur in ihrer täglichen Arbeit in der häuslichen Pflege vor besondere Herausforderungen gestellt. Die Absage diverser Veranstaltungen, deren Erlöse zur Bewältigung der laufenden Kosten beitragen, schlägt sich auch finanziell nieder.

Die Raiffeisen Montfort Stiftung unterstützt die Krankenpflegevereine in der Region in diesem besonders herausfordernden Jahr mit einer Spende in Höhe von EUR 32.500 und trägt dazu bei, das erfolgreiche System der Hauskrankenpflege zu sichern.

Für die Vertreter der Krankenpflegevereine der Region ist die finanzielle Unterstützung der Raiffeisen Montfort Stiftung ein wertvoller Beitrag für eine optimal funktionierende Hauskrankenpflege in dieser herausfordernden Zeit.

Keine Spur von Müdigkeit
100 Jahre Krankenpflegeverein Feldkirch-Levis-Tisis

Es ist schon ein stolzes Jubiläum - 100 Jahre Krankenpflegeverein Feldkirch-Levis-Tisis -, das wir 2019 mit zahlreichen Besuchern bei vielfältigen Veranstaltungen feiern durften.

Am 3. April gastierte Bluatschink mit einem Familienkonzert im ausverkauften AK-Saal. Gemeinsam mit dem Theater am Saumarkt haben wir am 14. April zu einem BEST OF Linder & Trenkwalder eingeladen. Am 3. Mai begaben wir uns mit Gerold Werner und Mag. Christoph Volaucnik auf die "Spuren der Krankenpflege in Feldkirch" - vom ehemaligen Hl.-Geist-Spital im heutigen Rathaus bis zum Antoniushaus, wo die kleine Wanderung mit einer Jause gemütlich ausklang.

Den Höhepunkt bildete am 19. Mai der Familien-Festtag. Nach dem von Generalvikar Msgr. Rudolf Bischof feierlich zelebrierten Gottesdienst im Dom kamen im Pförtnerhaus u.a. Historiker Mag. Christoph Volaucnik, Dr. Heinz Fritzsche (Vorstandsmitglied) und die inzwischen pensionierte Diplomkrankenpflegerin Johanna Gauglhofer mit ihren gewohnt humorvollen Anekdoten zur Erfolgsgeschichte der Hauskrankenpflege zu Wort. Sehr erfrischend umrahmt wurde der Festakt vom Klassenchor der Volksschule Tisis unter der Leitung von Martin Schwarz. In diesem Rahmen wurden auch die Gewinner des Gipsmasken-Kreativwettbewerbs der Volksschulen Feldkirch-Levis und Tisis mit Preisen bedacht. Während die Zitternden Lippen für musikalische Unterhaltung sorgten und sich die Kinder in der Bastelecke kreativ zeigten, genossen nicht ausschließlich Senioren eine Rikschafahrt im Reichenfeld.

Veranstaltungen wie Jahreshauptversammlung und Levner Sommerfest sowie das Volksschulprojekt "Partnerschaf(f)t mit Herz" ergänzten unser abwechslungsreiches Programm bis in den Sommer hinein.

Ein gemeinsamer Ausflug unseres Pflegeteams und des Vereinsvorstandes nach Nonnenhorn bildete den Auftakt in den Herbst. Sehr praxisorientiert wurde der Workshop "Wohltuende Wickelpraxis" von Lydia Hagspiel am 25. September 2019 gestaltet. Und zu guter Letzt konnten wir mit der im Oktober organisierten Blutspendeaktion in Tisis wieder einen wertvollen Beitrag für die medizinische Versorgung leisten. Deitallierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Bilder finden Sie nachstehend bei den jeweiligen Berichten.

Besondere Aufmerksamkeit wurde 2019 den pflegenden Angehörigen geschenkt. Denn ohne deren wertvolle Arbeit wäre es vielen pflegebedürftigen Personen gar nicht möglich, zuhause wohnen zu bleiben.

Ermöglicht und finanziert wurde dieses umfangreiche Jubiläumsprogramm dank treuer Sponsoren, die unseren Verein seit Jahrzehnten in seiner Tätigkeit unterstützen.

 

Der Klassenchor der Volksschule Tisis beim Familienfesttag

Der Klassenchor der Volksschule Tisis beim Familienfesttag

Bluatschink Familienkonzert

Am 3. April 2019 durften wir Bluatschink im ausverkauften Saal der Arbeiterkammer in Feldkirch willkommen heißen. 

Wie bei einem Bluatschink Familienkonzert üblich, saßen nicht die Kinder vorne und die Erwachsenen hinten. Und so war es nicht verwunderlich, dass auch Eltern und Großeltern gemeinsam mit den Kindern quakten, sangen und die lange Nase von Ritter Rüdiger nachmachten.

Bei der Hahaha-HiHI-Tournee wurde das Lachen selbst zum Thema gemacht. Denn es ist eine altbekannte und immer noch gültige Weisheit, dass das Lachen immer noch die beste Medizin ist. Und was würde besser zu unserem Vereinszweck passen als ein lautes, herzliches HaHaHa!

In der Konzertpause sorgten unsere Vorstandsmitglieder für Energienachschub in Form von Snacks und Getränken. Es war ein toller Nachmittag für die ganze Familie.

Festliche Jahreshauptversammlung zum 100jährigen Jubiläum

Mit einem Glas Sekt begrüßte der Vorstand des Krankenpflegevereins Feldkirch-Levis-Tisis im 100. Vereinsjahr die Teilnehmer bei der Jahreshauptversammlung am 7. März 2019 im Tisner Pfarrsaal. Unter den Gästen fanden sich u.a. der neue Bürgermeister der Stadt, Wolfgang Matt, Stadtrat Guntram Rederer sowie die Ortsvorsteher Gabriele Graf und Dieter Preschle.

Obmann Herbert Lins zog Bilanz über das Vereinsjahr 2018. Insgesamt wurden 213 Patienten in 10.239 Hausbesuchen von 4 Pflegekräften und der Unterstützung von 8 SchülerInnen der Krankenpflegeschule Feldkirch gepflegt. Mit den vereinseigenen Dienstfahrzeugen wurden dafür 25.157 km zurückgelegt. Leider war auch im abgelaufenen Vereinsjahr ein Rückgang bei den Mitgliedern auf nunmehr 1.430 zu verzeichnen. Um die Hauskrankenpflege in gewohnt professioneller Manier fortführen zu können, hat sich der Vorstand zum 100-jährigen Bestehen das Ziel gesetzt, 100 neue Mitglieder zu gewinnen.

Zahlreiche Aktivitäten wie eine Blutspendeaktion, das Volksschülerprojekt "Partnerschaf(f)t mit Herz", Vorsorgebesuche unter dem Motto "Unabhängig im Alter", die Platzierung von zwei Altpapiercontainern und einem Musikkabarettabend im Theater am Saumarkt zeugen vom regen Wirken abseits der Pflege in der Region. Der Obmann legte den Teilnehmern das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm im Jubiläumsjahr ans Herz. Mit einem Bluatschink-Familienkonzert am 3. April, Linder&Trenkwalder am 14. April und dem Familien-Festtag am 19. Mai gibt es in nächster Zeit gute Gelegenheiten, das stolze Jubiläum zu feiern.

Die Neuwahl des Vereinsvorstandes erfolgte ausnahmsweise nur für ein Jahr und bestätigte einstimmig die bisherigen Mitglieder.

Im Anschluss an die Tagesordnung führte Mag. Christoph Volaucnik in senem Festvortrag zurück in das Mittelalter zu den aus der Not des ersten Weltkrieges erforderlichen Anfängen und die Entwicklung der Krankenpflege in der Stadt. Seine historisch aufschlussreichen Darbietungen führte Dr. Heinz Fritzsche ab den 1970er Jahren fort, als weltliche diplomierte Krankenschwestern den Dienst von den Kreuzschwestern übernommen haben, die Pflege professionalisiert wurde und die ersten vereinseigenen Dienstfahrzeuge angeschafft werden mussten.

Umrahmt wurde diese festliche Versammlung dankenswerterweise von einem von Flötenquartett der Harmoniemusik Tisis-Tosters.

Unser Pflegeteam

Bewährte Hausmittel

Gerade in der kalten Jahreszeit ist ein intaktes Immunsystem gefragt. Wenn es Sie dennoch mal erwischt hat, helfen bewährte Hausmittel dem Körper auf sanfte Weise, sich zu erholen.

Bei Schnupfen:
Nasenspülungen mit Salzwasser. Lösen Sie 1 TL Salz in 1 Liter lauwarmem Wasser auf. In eine Schale oder in die hohle Hand geben und das Wasser über die Nase aufziehen, dann kräftig ausblasen und mit frischer Lösung wiederholen. Abwechselnd rechtes und linkes Nasenloch.

 

 

Bei beginnenden Halsschmerzen:
Einen Apfel fein reiben, mit zwei EL frischem Kren vermischen und mit etwas Honig süßen. Halbstündlich 1 TL davon einnehmen. Dazwischen Thymian- und Salbeitee mit Zitrone und Honig schluckweise trinken.
Als sehr angenehm wird der nasskalte Halswickel empfunden. Durch Wärmeentzug verringert er Schwellungen und hemmt die Entzündung. Nehmen Sie ein Baumwolltuch, tauchen sie es in kaltes Wasser, drücken es aus und legen Sie es um den Hals. Darüber wickeln Sie ein trockenes Tuch. Decken Sie sich warm zu und nehmen Sie den Wickel ab, sobald Sie ihn nicht mehr als kalt empfinden, spätestens aber nach etwa einer Stunde.

Immunsystem stärken
Erkältungen erfolgreich vorbeugen

Um gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, sollte das Immunsystem vorbeugend gestärkt und nicht erst dann reagiert werden, wenn die Erkältung bereits da ist.

Die Grippeimpfung alleine ist keine Garantie dafür, dass man vor Erkältungen und Grippeerkrankungen verschont bleibt.

 

Auf eine gesunde Ernährung achten

©     rote, gelbe, orangefarbene und tiefgrüne Gemüsesorten bringen Farbe auf den Teller und enthalten viele Vitamine und Vitalstoffe. Sie sind die Gesundheitspolizei in unserem Körper.

©     Dekorieren Sie Ihr Weihnachtsdessert mit Früchten. Vor allem Zitronen enthalten viel Vitamin C (weiße Blutkörperchen können besser arbeiten - Immunabwehr wird unterstützt und gestärkt). Achtung bei Grapefruit: kann die Wirkung von Medikamenten beeinträchtigen.

©     Nüsse und Samenkerne sind gute Vitamin B-Lieferanten, Mandeln senken den Cholesterinwert.

©     Weihnachtliche Gewürze wie Zimt oder Ingwer wärmen und können, einem Tee oder Müsli beigemengt, helfen, eine Erkältung abzuwehren.

 

 

 

©     Ausreichend Wasser und Kräutertees trinken. Vor allem basische Kräutertees (Brennessel, Melisse, ...) können eine Übersäuerung des Körpers ausgleichen.

 

Schlaf stärkt den Körper

©     Sorgen Sie für ausreichend, erholsamen Schlaf. Im Schlaf sammelt der Körper Kraft und ist daher widerstandsfähiger.

©     Achtung bei Johanniskrautkapseln oder -tee: Die Haut wird lichtempfindlicher, Medikamente können in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden (zB Antibiotika oder Anti-Babypille). Johanniskraut wirkt sehr gut bei Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen.

 

Sonne als Vitaminlieferant

©     Besonders im Winter bekommen wir aufgrund der dicken Kleidung nicht viel Sonne ab. Dennoch ist die Sonne wichtig, sie ist gut für das Gemüt und liefert uns wertvolles Vitamin D3 über die Haut.

 

10 Jahre "Partner schaf(f)t mit Herz"

Solidarität, Hilfsbereitschaft, akuter Pflegebedarf, Selbstverständnis - die Argumente, warum die Menschen dem Krankenpflegeverein beitreten, sind vielseitig. Die Not, die vor beinahe 100 Jahren zur Gründung des Krankenpflegevereins Fedlkirch-Levis-Tisis geführt hat, steht glücklicherweise nicht mehr im Vordergrund.

Um die Hauskrankenpflege auch in Zukunft auf gewohnt hohem Niveau professionell sichern zu können, ist es dem Vereinsvorstand ein großes Anliegen, vermehrt jüngere Mitglieder zu gewinnen. Daher beschränkt sich das Vereinsleben längst nicht mehr auf die reine Pflegetätigkeit.

 

Erfolgreiches Schulprojekt seit zehn Jahren

Bereits in jungen Jahren werden Schüler auf die wertvolle Tätigkeit aufmerksam gemacht und ihre eigene Sozialkompetenz gestärkt. „Neben der Verkehrserziehung und der Zahnprohylaxe ist die frühzeitige Information über die Hauskrankenpflege schon fast Bestandteil im Lehrplan der 3. Schulstufe in den Volksschulen“, freut sich der ehrgeizige Obmann Herbert Lins über die wohlwollende Unterstützung seines Bestrebens seitens der Schulleitungen.

Mittlerweile zum zehnten Mal wurde das Projekt "Partner schaf(f)t mit Herz" vom 26. bis 28. Juni 2018 an den Volksschulen Feldkirch-Levis, Tisis sowie der Praxisvolksschule umgesetzt. Voller Eifer und sehr interessiert haben SchülerInnen aus insgesamt fünf Klassen mitgemacht. Spielerisch konnten über 100 Kinder verschiedene körperliche Einschränkungen erleben und der Krankenschwester Susanne oder den Krankenpflegern Harald und Daniel beim Verbandswechsel helfen. Das Verständnis für Gebrechliche zu stärken und das Unbehagen im Umgang mit kranken Menschen abzubauen stand dabei im Vordergrund. Zum Dank für die tolle Mitarbeit erhielt jedes Kind ein Erste-Hilfe-Set. 

 

Schulprojekt 2018

“Zugi meets Blues“ MARKUS LINDER & HUBERT TRENKWALDER Theater am Saumarkt, 4. Februar 2018, 17.00 Uhr

Kurz nach Ende des Feldkircher Faschingsumzugs trafen sich Liebhaber des Kabaretts im ausverkauften Saumarkttheater. Der Vorarlberger Kabarettist und Blues-Kenner Markus Linder und der Tiroler Volksmusiker Hubert Trenkwalder haben miteinander ein höchst unterhaltsames Programm gestaltet, das sie im Saumarkttheater in Feldkirch zur Aufführung brachten. Dabei untersuchten sie die Wurzeln weltweiter Schlager-Hits, etwa von Louis Armstrong, Elvis Presley oder Dean Martin und fanden diese, wie nicht anders zu erwarten, in Tirol und Vorarlberg. Schon allein die Recherche führte zu Heiterkeitsstürmen. Noch gesteigert wurde die Atmosphäre durch die Wiedergabe der vermeintlichen Originaltexte dieser Schlager, wobei natürlichTiroler und Vorarlberger Themen aufs Korn genommen wurden. Immer wieder gelang es den beiden Entertainern, das Publikum beim Singen mitzunehmen und zu rhytmischen und stürmischen Applaus zu animieren. Beeindruckend war die Musikalität der beiden Protagonisten. Ohne Worte, nur mit Ziehharmonika (Zugi) und Keyboard, erzielten sie Lacher und spontanen Applaus. Eine über zwei Stunden anhaltende vergnügliche Darbietung empfahl sich für weitere Aufführungen und ein neues Programm im kommenden Frühjahr. Zur heiteren Stimmung trug auch der mit dem Saumarkttheater als gemeinsamer Veranstalter auftretende Krankenpflegeverein Feldkirch-Levis-Tisis bei, der durch das Angebot von Weinen aus dem Weinhof Schuhmanns aus Gols einen gastronomischen Leuchtpunkt setzte.  

 

10. Levner Sommerfest

 

Bereits zum zehnten Mal luden die Organisatoren am 23. Juli 2017 zum Levner Sommerfest bei der Jugendherberge. Auch unser Verein war - neben dem Pensionistenverband – wieder mit einem Verpflegungsstand vor Ort. Die MitarbeiterInnen unseres Vorstandsteams verwöhnten die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten und erfrischenden Getränken. Dieses Angebot wurde von den Besuchern gerne genutzt. Neben musikalischer Unterhaltung durch „Peter & Sepp“ wurde auch ein eigens organisiertes Kinderprogramm geboten.

 

 

LR Wiesflecker: Freie Fahrt für pünktliche mobile Krankenpflege

 


Krankenpflegeverein Feldkirch-Levis-Tisis fährt auf der Busspur – Pilotprojekt mit positiven Effekten

 

Feldkirch (VLK) – Im Rahmen eines Pilotprojekts haben vier Fahrzeuge des Krankenpflegevereins Feldkirch-Levis-Tisis ein Jahr lang die Busspuren in Feldkirch benutzt. "Das macht es den mobilen Helfern möglich, auch in den unberechenbaren Hauptverkehrszeiten pünktlich zu ihren Patientinnen und Patienten zu kommen. Mehr Zeit auf der Straße bedeutet zudem höhere Kosten", erklärt Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker. Der Versuch hat durchweg positive Effekte erzielt, daher soll das Projekt verlängert und auf andere Gemeinden ausgeweitet werden.

 

Insbesondere terminsensible Patientinnen und Patienten – etwa Menschen mit Demenz oder Diabetes – profitieren deutlich von diesem Projekt. "Gerade bei älteren Patientinnen und Patienten ist pünktliches Erscheinen wichtig, damit sie sich daheim zuverlässig versorgt fühlen", so Landesrätin Wiesflecker.

Die Wegzeiten der Hauskrankenpflege in Vorarlberg summieren sich auf rund 5.000 Stunden im Jahr, berichtet die Geschäftsführerin des Landesverbands Hauskrankenpflege, Gaby Wirth. Kommt die Pflegeperson zu spät zum Termin, verschieben sich auch die Ankunftszeiten bei den nächsten Patientinnen bzw. Patienten entsprechend nach hinten. Um die verlorene Zeit aufholen zu können, kommen Beratungsgespräche zu kurz und die Versorgung wird zur "Akkordarbeit". Das soll aber nicht so sein. "Je mehr Planungssicherheit, desto besser die Versorgung", betont Landesrätin Wiesflecker. Gemäß dem Vorschlag des Obmanns des Krankenpflegevereins Feldkirch Levis-Tisis, Herbert Lins, die Busspur mitbenutzen zu dürfen, beauftragte sie das Care Management, gemeinsam mit den Systempartnern eine konstruktive Lösung zu erarbeiten.

Die Pilotphase hat die erhofften Effekte voll bestätigt. "Das Einhalten der zugesagten Besuchstermine entlastet das Personal enorm", hält Herbert Lins fest. Von den anderen Verkehrsteilnehmenden werden die mit dem Herz-Logo des Krankenpflegevereins gekennzeichneten Fahrzeuge gut erkannt und es wird Rücksicht genommen. Aufgrund des positiven Evaluationsergebnisses soll die von der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch vorerst auf ein Jahr befristete straßenpolizeiliche Bewilligung zur Benützung der Busspur für weitere fünf Jahre ausgestellt werden. Auch die Prüfung weiterer Gemeinden hat das Care Management bereits vorgenommen:  Eine Ausweitung des Projekts "Busspur" auf Bregenz ist angedacht. Für weitere Gemeinden wird derzeit kein Bedarf gesehen.

Life Fitness Club 2.0 spendet für die Feldkircher Krankenpflegevereine

 

Im Monat Mai startete Manfred Scheel auf der Facebook Seite seines Life Fitness Club 2.0 eine besondere Spendenaktion. Insgesamt kamen 300 Euro bei dieser "Gefällt mir"-Aktion zusammen.
In Vertretung aller Feldkircher Krankenpflegevereine konnte Werner Gopp, Obmann des Nofler Vereins, den Spendenscheck von Manfred Scheel in Empfang nehmen.
Life Fitness Club 2.0 ist das Studio für Figurbewusste und Rückenpatienten. Wenn es darum geht Gewicht und Rückenbeschwerden zu reduzieren, ist man bei Manfred Scheel und seinem engagierten Trainerteam gut aufgehoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kräuter in der Hausapotheke

 

Bei der Begrüßung betonte Herbert Lins, Obmann des Krankenpflegevereins Feldkirch-Levis-Tisis, dass der Verein immer wieder Aktionen setzen will, um seinen Mitgliedern etwas Neues zu bieten. Deshalb lud man zum Kräuterkurs.

 

Der Sonnensaal im Haus Schillerstraße war beinahe voll. Rund 30 Interessierte waren gekommen, um den Worten des Fachmannes Robert Domig aus Nofels zu lauschen. Er selbst war anlässlich seiner Krankheit auf die Tatsache aufmerksam geworden, dass Vieles, das man in der Apotheke kauft, im Ländle wächst. Mit Kursen in Innerösterreich bildete er sich weiter.

 

Er stellte den Zuhörern nicht nur die Kräuter und deren Wirkungen vor, sondern brachte auch momentan aktuelle Vertreter der Gewächse mit. Mittels Fotos besprach man auch jene Heilkräuter, welche zu anderen Jahreszeiten zu finden sind. Zudem gab es eine tolle Mappe als Handreichung. In der Pause konnten die Anwesenden zudem zwei Kräuteraufstriche verkosten. Für alle Teilnehmer war dieser Vortrag eine Bereicherung.

 

"Lüt, wo ma kennt"

 

George Nussbaumer im Gespräch mit Ilga Sausgruber und Prof.Dr. Reinhard Haller.

 

Theater am Saumarkt, Donnerstag, dem 7.April 2016

 

 Es war wiederum das Bemühen des Krankenpflegevereins, mit dieser Veranstaltung Gesellschaftsschichten anzusprechen, die normalerweise mit der Tätigkeit des Vereins nicht erreicht werden. Man hat auf das Format des vorigen Jahres zurückgegriffen und den durch Blindheit behinderten George Nussbaumer, den bekannten Entertainer, gebeten, ein Gespräch zu führen, diesmal mit Ilga Sausgruber, der Frau des ehemaligen Landeshauptmanns, und Prof. Dr. Reinhard Haller. George Nussbaumer beschritt diesmal einen anderen Weg einer sonst üblichen Talkshow, indem er sich selbst, teils sehr intensiv, in das Gespräch einbrachte und somit das übliche Frage – Antwort Schema verließ. Es war somit ein Gespräch zu dritt, dessen Inhalt sich spontan aus den Beiträgen der Protagonisten ergab und dadurch immer interessant, spannend, teils auch überraschend verlief. Zu Beginn unterhielt man sich an Hand des vereinbarten Du – Wortes über den Umgang mit Kollegen und Nachbarn, Unbekannten, und erfuhr keine Nachteile und Beleidigungen, wenn man selbst den nötigen Respekt seinem Gegenüber zeigte. Man sprach über die Kindheit und die Prägung durch das Elternhaus und die Geschwister, bei Ilga Sausgruber war dies sozialistisch mit 10 Geschwistern, die sich gegenseitig erzogen und förderten, insbesondere bei der Phantasie beim Spielen, bei Reinhard Haller die starke und fromme Mutter, auch hier vier Geschwister, und viel Freiheit neben der Schule. Interessant  war die Diskussion über die Politik, bei der die Gäste doch sehr einhellig den schlechten Ruf der Politiker beklagten. Zu einfach sei das Urteilsmuster ohne tiefere Kenntnisse der Schwierigkeiten der Aufgaben und der Entscheidungen. Der Mehrzahl der Politiker sei doch ein ehrenwertes Engagement zu unterstellen. Man diskutierte auch über den Sinn des Lebens, wobei natürlich die Behinderung mit Blindheit des Gesprächsführers im Mittelpunkt stand. So versucht jeder auf sehr individuelle Art, seinem Leben einen Sinn zu geben, was mit einer Gläubigkeit leichter zu erreichen ist. Auch der Umgang mit der Öffentlichkeit wurde angesprochen. Für die Frau eines Landeshauptmannes war es wichtig, nicht die “First Lady“ zu “ spielen “, gegenüber den Medien ehrlichen und aufrichtigen Umgang zu pflegen und eine nicht zu überschreitende Grenze im Privatbereich zu ziehen. Für den Psychiater und Drogenbeauftragten des Landes sollte man sich den Medien nicht entziehen, schon auf Grund des Bedürfnisses nach Information, man sollte den Medien jedoch nicht nachlaufen, um der Gefahr der Vereinnahmung zu entgehen. Insgesamt lernten die Besucher des Abends mit Ilga Sausgruber eine starke, selbstbewusste und heitere Frau kennen, mit sehr pragmatischen Grundsätzen, die auch genau weiß, was sie will. Prof. Dr. Reinhold Haller schöpfte aus seinem Fundus der Kenntnis der Seele mit all ihren reichen Gaben und Abgründen und bereicherte den Abend mit seinen beredten Ausführungen verziert mit Zitaten von Göthe und Rilke. George Nussbaumer brachte mehrmals sein eigenes Schicksal ein und setze damit die Beiträge seiner Gesprächspartner in eine wohl gewollte Relation.


Die zwei Stunden vergingen nahezu unbemerkt und wurden durch Gesangseinlagen George Nussbaumers bereichert, insbesondere durch das Schlussstück, das die Besucher nachdenklich und dankbar entließ.


Bei einer Weinverkostung von Schuhmann´s Weinhof aus Gols und Labung mit köstlichen Brötle der Bäckerei Schertler wurde dann noch der Abend verlängert.