Über uns

Wir sind Ihr Ansprechpartner für alle Pflege- sowie Betreuungsfragen und ermöglichen vorübergehend oder dauerhaft Pflegebedürftigen eine medizinische Pflege und ganzheitliche Betreuung in vertrauter Umgebung.

 

Zu unseren Pflegegrundsätzen gehören:

·       die Selbstbestimmung unserer Patientinnen und Patienten

·       die Hilfe zur Selbsthilfe

·       die Förderung und Erhaltung der vorhanden Fähigkeiten

·       die Zusammenarbeit aller Beteiligten (Hausarzt, ambulante Dienste, Heime, Krankenhäuser)

 

Ihre Mitgliedschaft sichert Ihnen zahlreiche Vorteile:

·       fachkundige, kompetente Pflege und Begleitung zu einem fairen Preis

·       Pflege für Sie und alle Haushaltsangehörigen

·       Pflegedienste nach Bedarf an 7 Tagen die Woche, 365 Tage im Jahr

·       Vermittlung von Pflegebetten sowie anderer
Pflegebehelfe und -artikel

·       umfassende Betreuung und Begleitung in der Vermittlung von Mobilem Hilfsdienst, Servicestelle Pflege und Betreuung, Essen auf Rädern, Hospiz usw.

·       Unterstützung für pflegende Angehörige

·       vergünstigte Teilnahme an unseren Veranstaltungen

 

 

 

 

 

 

 

Der Krankenpflegeverein Feldkirch-Levis-Tisis in Zahlen
(Stand 31.12.2017)

Mitglieder: 1.439
Patienten: 206
Patientenkontakte: 10.684
Dienstfahrzeuge: 4 PKW + 1 E-Bike
Pflegepersonal: drei diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, ein diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und zwei Pflegeassistenten

 

 

Jetzt Mitglied werden

 

100 Jahre Krankenpflegeverein Feldkirch-Levis-Tisis - Wie alles begann

 

Krankheit und Gebrechlichkeit des Körpers sind ein trauriger Teil des menschlichen Lebens. Die Pflege der Erkrankten war immer Aufgabe der Familienmitglieder. Die starke Bevölkerungszunahme im 19. Jahrhundert und die für das Überleben notwendige Berufstätigkeit vieler brachten das altüberlieferte und selbstverständliche Pflegesystem der Familien für ihre erkrankten Angehörigen ins Wanken. Viele Familien konnten sich weder Arzt noch Medikamente leisten. Als Lösung dieser schwierigen Lage gab der Gymnasialdirektor Prof. Karl Winter am 31.10.1919 in einer Zeitungsannonce die Gründung des Hauskrankenpflegevereins Feldkirch und Levis auf „christlichcharitativer Grundlage“ bekannt. Als Beweggrund nannte er die nach dem Ersten Weltkrieg herrschende Not.

 

Als Pflegekräfte standen zwei Schwestern der Kreuzschwestern in Hall zur Verfügung. In bekannten Feldkircher Geschäften wie z. B. der Buchhandlung Unterberger lagen Beitrittsformulare auf. Die stetig steigenden Mitgliederzahlen zeigten, wie wichtig den Feldkirchern und Levnern die Aufgaben des Vereins waren: im Gründungsjahr hatte der Verein beachtliche 150 Mitglieder, bis zum Jahr 1930 waren es 800.

 

Wie für die meisten Vereine bedeutete das Jahr 1938 eine große Zäsur, da sie aufgelöst und in eine NS-Organisation eingegliedert wurden. Nach 1945 begann auch für die Krankenpflegevereine der Wiederaufbau. Engagierte Mitglieder und ehemalige Vorstandsmitglieder wagten einen Neuanfang. Die Nachkriegsjahre und die 1950er waren geprägt durch die Fortsetzung der Krankenpflegepraxis vor 1938, was bei der damaligen Notlage, dem Mangel an Verbandsmaterial und Material aller Art, mühsam war.

       

                                                                                                             
                                                                                                           


Die 1970er und 1980er Jahre zeigten einen zunehmenden Bedarf an Hauskrankenpflege, es zeigten sich aber auch Probleme und Grenzen. Die seit Jahrzehnten fleißig und unermüdlich ihren Dienst am kranken Mitmenschen ausübenden geistlichen Schwestern kamen ins Pensionsalter, der Nachwuchs in den Orden wurde immer seltener.

Die Vereinsleitungen waren gezwungen, sich intensiv mit Personalfragen auseinanderzusetzen. Weltliches Personal musste gesucht und ihre Gehälter finanziert werden. Keine leichte Aufgabe für die Vereinsobleute. Seit den 1990er Jahren setzte auch in der Hauskrankenpflege eine absolute Professionalisierung ein, sowohl beim Personal wie auch in der Infrastruktur. Verwaltung, Büroarbeit aber auch die Zurverfügungstellung von Dienstautos gehörte zum Alltag und Aufgabengebiet der Krankenpflegevereine.

 

Bemerkenswert ist, dass trotz all dieser Veränderungen und Modernisierung die Strukturen über 100 Jahre gleich blieben. Ehrenamtliche Vereinsfunktionäre leiten den Verein, stellen ihre Freizeit für die Allgemeinheit zur Verfügung.